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Wolf

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Wolf
Vorname:
Jacob
GebName:
Titel:
GebDat:
26.01.1836
GebOrt:
Schwanenberg [Erkelenz]
TodDat:
TodOrt:
Vater:
Ludwig Wolf *1792
Mutter:
Ester Jacob (Horn) *1801?
Geschwister:
1. Benjamin *1814, Joseph *1817, Levi (Lambert) *1819, Johanna *1821, Christina *1823, Clara *1826, Jacobina *1829; 2. Abraham *1832
Partner:
07.06.1872 Düren: Henriette Zondervan *1850
Kinder:
Emanuel *1873, Moses *1874, Esther *1876?, Rosa *1878, Benjamin *1882, Johanna *1888
Wohnorte:
Schwanenberg; Düren, Kölnwirtelthorpromenade 10; 1899: Köln
Berufe:
Israelitischer Elementar- und Religionslehrer
Notizen:
„Am vorigen Samstag beging der Lehrer der hiesigen israelitischen Gemeinde Herr Wolf, ein wegen seiner Toleranz und Biederkeit allseitig beliebter Herr, das Fest seines 25-jährigen Dienstjubiläums. Zu seinem Ehrentage waren dem Herrn Jubilar von Nah und Fern, selbst von früheren Schülern aus dem Auslande her, unzählige Glückwunschschreiben, Erinnerungsspenden u. s. w. zugesendet worden, aber auch die hiesige Gemeinde, die jetzigen und eine große Azahl der früheren Schüler wollten es sich nicht nehmen lassen und, wie dies sich auch mit Recht geziemte, dem Gefeierten durch einen Festact, welcher in dem schön decorirten Schulsaale vor sich ging, ihre Dankbarkeit, Liebe und Hochachtung öffentlich an den Tag zu legen. Zunächst begab sich an dem genannten Tage das Festcomitee zu dem Herrn Jubilar, wo das älteste Mitglied desselben, Herr David Mayer aus Gürzenich, im Namen der früheren Schüler und Schülerinnen seine Glückwünsche darbrachte und gleichzeitig eine ansehnliche Ehrengabe und ein von Herrn Blumberg von hier künstlerisch ausgeführtes Gedenkblatt überreichte. Zugleich mit dem Festcomitee waren auch die Mitglieder der Gemeindevertretung zur Gratulationscour erschienen. Die Schulfeier, an welcher sich viele Mitglieder der israelitischen Gemeinde, Damen und Herren, mehrere Kollegen des Festeskindes anderer Confession, sowie sonstige Bürger der Stadt betheiligten, begann um 11 Uhr mit einem Prolog, dem sich mehrere Declamationen und drei unter Leitung des Herrn Lehrers Degraa[?] hübsch ausgeführte Gesänge anreihten. Als Erinnerungszeichen an seinen Ehrentag spendeten die Zöglinge der Schule einen prachtvollen Bücherschrank. Herr Alex Bendix, Localschulinspector der israelitischen Gemeinde, ergriff nun das Wort zu folgender Festrede: [...]" undat. Zeitungsartikel, Slg. Schnitzler

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