Auf äußerst seltsamen Umwegen kam jetzt ein ungewöhnliches Dokument zum Leben im Lager Arnoldsweiler in den Besitz der Dürener Geschichtswerkstatt. Vor einiger Zeit hatte das Geographische Institut an der Universität Köln eine Ausstellung zum Thema „Köln in Flammen“ organisiert und dazu mit Hilfe der örtlichen Presse Dokumente aus privatem Besitz gesucht, die die Kriegszeit und die Bombenangriffe auf Köln veranschaulichen könnten. Eine junge Frau brachte daraufhin eine kleine, selbstgebundene Broschüre, die sie als Kind in einer Scheune neben ihrem Elternhaus in Oberembt gefunden, dann aber wieder aus dem Blickfeld verloren hatte.